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Die sieben Weltwunder
Schon in der Antike verfasste man eine Übersicht über außergewöhnliche Standbilder bzw. Bauwerke. Man nannte diese Übersicht "Die Sieben Weltwunder". Die bislang älteste Auflistung von Weltwundern kommt von Herodot, der sie circa 450 Jahre vor Christus geschrieben hat.
Die erste komplette Übersicht über die berühmten "Sieben Weltwunder" stammt von Antipatros von Sidon und man findet sie in einem Epigramm. Dabei liegt es sehr nahe, dass die Übersicht der sieben Weltwunder in Vorderasien geschrieben worden ist, weil sich vier der sieben Weltwunder in Vorderasien befinden. Zwar gab es zur damaligen Zeit zahlreiche besondere Bauwerke, die damals bereits bestanden haben oder noch in ihrer Entstehung waren. Jedoch wurden insbesondere die Bauwerke in der Liste des Verfassers aufgeführt, die sich in seinem Umfeld befanden.
Zu den sieben Weltwundern in der Antike zählen zum Einen das Grab des Königs Mausolos II. Zu Halikarnassos und zum Anderen die Pyramiden von Gizeh, die in Ägypten stehen. Ferner sind die hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon ein weiteres antikes Weltwunder und auch die Zeusstatue des Phidias von Olympia gehört dazu. Weiterhin sind der Leuchtturm, der sich auf der Insel Pharos befindet, der Koloss von Rhodos sowie der Tempel der Artemis, der in Ephesos steht, weitere Weltwunder der Antike.
Mitte 2007 wählte man die neuen sieben Weltwunder. Zu den neuen sieben Weltwundern zählen neben der Chinesischen Mauer, das Kolosseum, die Felsenstadt Petra und Machu Picchu auch noch Chichén Itzá, Cristo Redentor sowie das Taj Mahal.
